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featuredimage Fotoserie: Siedlung Stahlhausen / Westpark

Für StadtplanerInnen ist es die "Innenstadt West", HistorikerInnen sehen ein Denkmal der Industriegeschichte. TheaterbesucherInnen kommen in Scharen in die Gegend ...

featuredimage Fotoserie: Natürlich Florida!

Florida, das ist viel mehr als Walt Disney World und Kennedy Space Center. Im Übergang von der subtropischen zur tropischen ...

Ruhrgebiet: Keine Metropole. Jürgen Link über Kultur und Widerstand
Jürgen Link, geb. 1940, lehrte 25 Jahre als Professor für Literaturwissenschaft in Bochum und Dortmund. Seine Normalismustheorie gilt als eine der zentralen Weiterentwicklungen der Diskursanalyse im Anschluss an Michel Foucault. Link engagierte sich sowohl in Paris als auch im Ruhrgebiet in der 68er-Bewegung. Er ist Herausgeber der Zeitschrift „KultuRRevolution“ und Romanautor. Am 15. Juni kehrt er an die Ruhr-Uni zurück, und zwar für eine Doppellesung unter dem Motto „Kulturhauptstadt auf eigene Faust“. Die bsz sprach mit Jürgen Link über das Ruhrgebiet, die Kultur und den Widerstand.

Das Ruhrgebiet soll eine Metropole werden, und die Kulturhauptstadt Ruhr.2010 ist ein Vehikel dafür. Das Jahr 2010 ist jetzt zur Hälfte vorbei – ist dieses großangelegte Projekt gerade dabei zu scheitern?

Rezension: Diskurs und Kriminalität

Erschienen im DISS-Journal Nr. 19 (2010). Das Heft als pdf-Datei.

Wer über Kriminalität spricht, sollte über Prozesse der Kriminalisierung sprechen – diese konstruktivistische Perspektive machen kritische Kriminologinnen seit dem Ende der 1960er Jahre stark. Dabei stoßen sie nicht immer auf Gegenliebe. Gleichwohl ist die Vorstellung, dass Kriminalität nicht etwa per se existiert, sondern durch ein komplexes Netz von gesellschaftlichen Zuschreibungs- und Aushandlungsprozessen erst entsteht, heute in weiten Teilen der Kriminologie akzeptiert. In Folge dessen sind Forschungsprogramme entstanden, die nicht primär den kriminellen Täter, sondern die Institutionen der Justiz und Strafverfolgungsbehörden im Blick haben. Die Methoden sind dabei vielfältig, mitunter wird der Kriminologie gar theoretischer Eklektizismus vorgeworfen. In seiner Dissertation „Diskurs und Kriminalität“ schickt sich Tobias Singelnstein nun an, den Methodenkanon der Kriminologie um eine Methode zu erweitern, die in dieser Disziplin bisher wenig erprobt ist: Die Diskursanalyse im Anschluss an Michel Foucault.

“… versuch’s doch mal mit Ignoranz!”

USA: Wenn das Studium für den Mittelstand unbezahlbar wird. Erschienen bei studis-online.de

New Haven, Connecticut – Diese Stadt reklamiert nicht nur für sich, die amerikanische Pizza und den Hamburger erfunden zu haben. Im Zentrum der ältesten auf dem Reißbrett geplanten Stadt in den USA liegt Yale University: Eine der privaten Hochschulen, von der deutsche BildungspolitikerInnen einhellig schwärmen, wenn sie Elite-Universitäten in Deutschland fordern.

„Öffentlichkeit entsteht, wenn der Konsens zusammenbricht“ – Silke Wagner über politische Kunst und Repression

Als Künstlerin arbeitet Silke Wagner zu sozialen, politischen und ökologischen Themen. Oft in Kooperation mit gesellschaftlichen Initiativen vor Ort initiiert sie Aktionen jenseits der traditionellen künstlerischen Medien und Aktionsfelder. Dabei geriet sie wiederholt in Konflikt mit den Behörden und der Justiz. Für das DISS-Journal sprach Rolf van Raden mit der engagierten Künstlerin.

Das Interview erschien im DISS-Journal 21/2011. Das gesamte Heft gibt es hier als pdf-Datei zum Download.